Der Kern-Stack für den Solo-Salon
| Kategorie | Empfehlung | Monatskosten |
|---|---|---|
| Booking & Kasse | Treatwell Pro oder Shore | 49–85 € |
| Karten-Terminal | SumUp Solo Lite + eigenes iPad | 0,99–1,69 % pro Transaktion |
| Buchhaltung | lexoffice M oder sevDesk | 19–29 € |
| Geschäftskonto | Qonto Essential oder Finom | 10–19 € |
| E-Mail-Marketing | Brevo Starter (DSGVO + Server DE) | 0–19 € |
| WhatsApp Business | WhatsApp Business App (nicht API) | 0 € |
| Backup & Cloud | Google Drive + iCloud Backup | 2–10 € |
Kern-Stack zusammen: 80–180 € / Monat. Der Booking-System-Wahl steckt der größte Hebel — deshalb startet dieser Guide genau dort.
Das Solo-Stack-Prinzip
In einem Solo-Salon gibt es einen einzigen Tech-Stack-Fehler, der teuer wird: zu viele Tools, die sich nicht verstehen. Das Prinzip heißt: wenige Systeme, jedes davon tut viel.
1.1 Die vier Regeln
Ein Tool pro Job
Kein paralleles Notizsystem zum Booking, keine zweite Kundinnenkartei auf Papier, keine Schatten-Buchhaltung neben dem Rechnungsprogramm. Eine Quelle der Wahrheit pro Kategorie.
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zuerst, Features danach
Kundinnendaten in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen, Cookie-Consent richtig. Ein Tool mit US-Server spart 5 € und kostet im Worst Case 20.000 €.
Export-fähig > feature-reich
Jedes Tool muss die Daten als CSV / Excel / PDF herausgeben können. Ohne Export ist Wechsel später nicht möglich. Erst Export prüfen, dann unterschreiben.
Wenn es ohne geht: weglassen
Marketing-Automation, KI-Chatbots, Loyalty-Apps — in den ersten 12 Monaten nicht nötig. Kundinnen kommen durch Händearbeit, Netzwerk und Stil, nicht durch Workflow-Software.
1.2 Der Lebenszyklus eines Tools
-
Testphase (30 Tage).
Kostenlose Testphase nutzen, mit 5–10 echten Kundinnen durchlaufen. Nicht nur theoretisch. -
Entscheidung mit 3-Punkte-Check.
a) Kundin findet es gut (Feedback). b) Daten sind exportierbar. c) Preis < 2 % vom Monatsumsatz. -
12 Monate laufen lassen ohne Wechsel.
Jeder Wechsel kostet 20–40 Stunden Zeit für Datenübertragung und Einarbeitung. Nicht leichtfertig wechseln. -
Jahres-Review im Januar.
Passt das Tool noch zum aktuellen Volumen? Würde es wieder gewählt werden? Wenn nein → Wechsel planen (nicht sofort umsetzen).
Die rechtlichen Anforderungen an die Kasse stehen im Finanz-Guide Kap. 02. Die Brand-Assets (Logo, Fonts, Farben) gehören in den Brand Style Guide. Die Marketing-Strategie hinter den Tools (vier Akquise-Kanäle, Ertragsmodell) im Marketing-Plan.
Das Booking-System
Wichtigste Tool-Entscheidung des Salons. Das Booking-System verbindet Kalender, Kundinnenkartei, Kasse, Erinnerungen, Online-Buchung, Rechnung und Auswertung. Ein Wechsel nach 2 Jahren kostet mehrere Tage Arbeit.
2.1 Die fünf relevanten Systeme
Treatwell Pro
- Marketplace-Sichtbarkeit (organischer Traffic)
- Vollwertige Kasse mit TSE-Cloud
- Integrierte Kundinnenkartei, SMS-/E-Mail-Erinnerungen
- Provision 25–30 % auf Neukundinnen aus Marketplace
- Solo-Salon-freundlich, guter deutscher Support
Shore
- Deutscher Anbieter aus München, Server in DE
- Sehr gute Website-Integration mit Buchungs-Widget
- TSE-Kasse + Kartenzahlung aus einem Haus
- Kundinnen-Newsletter eingebaut
- Kein Marketplace — alle Kundinnen kommen selbst
Fresha
- Kostenlos einsteigbar — kein Monatsbeitrag
- Finanzierung durch Transaktions- & Marketplace-Gebühren
- Modern, schnell, mobile-first
- 20 % Marketplace-Provision auf Neukundinnen-Ersttermin
- Server teils USA — DSGVO möglich, aber AVV lesen
Booksy
- Sehr starke Marketplace-App für Endkundinnen
- Verbreitet in Ost-Europa, wächst in DACH
- Kasse & Kundinnenkartei ordentlich
- TSE-Kompatibilität sollte im AVV bestätigt werden
- Weniger Integrationen mit deutschen Steuer-Tools
SALONKEE
- DACH-Anbieter, sehr sauber DSGVO-konform
- Starker Fokus auf Salon-Workflow (Team, Materialverwaltung)
- TSE-Kasse, Kartenzahlung, SMS/WhatsApp-Erinnerungen
- Keine App-Marketplace — Kundinnen kommen selbst
- Sehr gute Preis/Leistung für Solo & Kleinteam
Timify & Co. (Booking-only)
- Nur Terminbuchung, kein POS, kein CRM
- Kombinierbar mit separater TSE-Kasse
- Sehr günstig, aber Fragmentierung
- Kundinnen-E-Mails landen im iCloud-Kalender, nicht in CRM
2.2 Die Entscheidungs-Matrix
Welches System für welche Situation
Treatwell Pro — weil es den Marketplace mit echter DE-Reichweite bringt und gleichzeitig TSE-Kasse plus Booking vollständig abdeckt. Alternative, wenn Provisions-Modell stört: Shore als deutsche Lösung ohne Marketplace. Beide 30 Tage testen, eines wählen.
TSE-konforme Kasse
Die rechtliche Seite der Kasse steht im Finanz-Guide Kap. 02 — hier geht es um die praktische Tool-Entscheidung: welche Lösung macht was, und was kostet sie wirklich?
3.1 Drei Wege zur TSE-Kasse
Kasse im Booking-System
- Treatwell / Shore / SALONKEE enthalten TSE-Cloud
- Ein Login, alles verbunden: Termin → Kasse → Bon
- Z-Bon automatisch, Kassenabschluss mit 1 Klick
- Abhängigkeit vom Anbieter — Wechsel teurer
Standalone-Kasse (Orderbird / Tillhub)
- Orderbird MINI: ab 22 €/Monat, iPad-basiert, Cloud-TSE inklusive
- Tillhub: ab 29,80 €/Monat, iPad-Kasse, TSE inkl., sehr stabil
- Sehr zuverlässig, Support deutsch
- Keine Booking-Funktion — braucht zweites System
SumUp Solo / Air + Kassen-App
- Gerät 39–99 € einmalig, dann nur Transaktionskosten
- SumUp-Kassen-App mit TSE-Cloud optional
- Ideal für geringe Monatsumsätze (< 3.000 €)
- Bei steigendem Umsatz schnell teurer als Flatrate
Payment-Terminal + Rechnungsprogramm
- Kein Kassenbuch, keine Barkasse, kein Z-Bon-Ritual
- Belege aus lexoffice/sevdesk, Einnahmen über Bankkonto
- Kein Einbruch-/Überfalls-Risiko, kein Mitarbeiter-Diebstahl
- Rechtlich sauber (§ 14 BBankG, EuGH C-422/19) — Hinweis auf Website & am Eingang erforderlich
3.2 Die TSE-Pflicht-Checkliste
Vor dem ersten Kassen-Vorgang
- Kassenhersteller hat TSE-Zertifikat (BSI-Zertifizierung)
- TSE ist physisch oder als Cloud-TSE aktiviert
- Kasse bei Elektronische Steuererklärung (ELSTER) „Mein Elster" gemeldet (seit 1.7.2025 Pflicht!)
- Belegausgabepflicht ist in der Software aktiviert
- Z-Bon wird täglich automatisch erzeugt & archiviert
- Exportfunktion für DATEV / Steuerberaterin eingerichtet
- Verfahrensdokumentation geschrieben (2 Seiten, siehe Finanz-Guide Kap. 1.3)
Laut Koalitionsvertrag 2025 soll die elektronische Kassenpflicht ab einem Jahresumsatz von 100.000 € eingeführt werden. Wer bereits ein elektronisches Kassensystem einsetzt, muss es seit 01.01.2025 bei „Mein ELSTER" melden — die Meldepflicht gilt unabhängig von der Kassenpflicht.
Payment-Processing
Deutsche Kundinnen zahlen zunehmend bargeldlos — bei Beauty-Services sind es 2026 schon 60–70 %. Drei Entscheidungen: Kartenterminal, Online-Zahlung, moderne Methoden wie Apple Pay und BNPL.
4.1 Kartenterminal — was zählt
SumUp Solo / Air / Solo Lite
- Einfachste Einrichtung, ohne Monatsgebühr
- Girocard, Visa, Mastercard, Apple/Google Pay
- Auszahlung in 1–3 Werktagen auf Geschäftskonto
- Bei > 6.000 € Monatsumsatz wird die Flatrate (Zettle/CardComplete) günstiger
Zettle (by PayPal)
- PayPal-Integration, Online + Offline
- Auszahlung täglich, schneller als SumUp
- App mit einfachem POS-Modus
- Nicht TSE-konform allein — braucht Kassen-System dazu
Classic EC-Terminal (CardComplete / Concardis)
- Feste Transaktionskosten bei hohem Volumen günstiger
- Stabile Hardware, wenig Störungen
- Bindung 24–36 Monate
- Ab ~8.000 € Monatsumsatz rechnet es sich
Tap-to-Pay auf iPhone / Android
- Kein Zusatz-Gerät nötig — iPhone ist das Terminal
- SumUp, Stripe, Zettle bieten das 2026 in DE
- Sehr elegant, besonders für mobile Einsätze — Deep-Dive siehe 4.5 Mobile Payment
- Eindeutig die Zukunft, Hardware optional
4.2 Online-Zahlungen (für Gutscheine & Anzahlungen)
Wer online Gutscheine verkauft oder Anzahlungen nimmt, braucht eine Payment-Schnittstelle. Drei Wege:
- Stripe Checkout — Karten + Apple/Google Pay + Klarna. 1,4–2,5 % + 0,25 €. Beste Performance, leicht in Website einbindbar
- PayPal Business — Sehr bekannt, Kundinnen-vertraut. 2,49–2,99 % + 0,35 €
- Booking-System intern — Wenn Treatwell/Shore Gutscheine selbst verkauft, läuft Payment über deren Gateway (0,5 % oder inklusive)
4.3 Moderne Zahlungsmethoden — solltest du das anbieten?
Apple Pay / Google Pay
- Ja, immer anbieten. Alle modernen Terminals unterstützen es automatisch
- Kein Zusatzaufwand, gleiche Gebühr wie Karte
- Kundinnen schätzen es
Klarna „später zahlen"
- Im Beauty-Bereich unüblich außer bei hohen Paketen (1.500 €+)
- Setup über Stripe oder Shopify möglich
- Nur für Gutschein-Shop oder teure Behandlungsserien sinnvoll
Trinkgeld-Flow auf Kartenzahlung
- SumUp / Zettle bieten Trinkgeld-Abfrage am Terminal
- Steuerlich trennen: Trinkgeld ist für die Hand der Kosmetikerin, nicht Betriebsumsatz
- Dokumentation in TSE-Kasse muss Trinkgeld separat ausweisen
SEPA-Zahlungslink als Notfall-Fallback
- Wenn Terminal ausfällt oder Kundin partout keine Karte dabei hat: Zahlungs-Link per SMS/WhatsApp
- Kundin zahlt via Handy in 30 Sek., Bestätigung sofort
- Alternativ Rechnung auf 7 Tage Zahlungsziel — nur für Stammkundinnen
- Bargeld wird bewusst nicht angenommen (siehe Salon-Setup · Payment-Kapitel)
4.4 Zahlungssticker & Vertrauenssignale an der Tür
Kundinnen entscheiden in Sekunden, ob sie reinkommen. Die Tür ist die letzte Hürde: Wer hier die Zahlungsarten, Bewertungssterne und Vertrauenssignale richtig positioniert, konvertiert mehr Laufkundschaft.
4.4.1 Die Standard-Sticker-Leiste
Horizontal über oder um den Türgriff anbringen — in dieser Reihenfolge:
- Girocard-Logo — Must für DE, signalisiert „ganz normale Kartenzahlung"
- Visa & Mastercard — Must, auch wenn Anteil am Umsatz klein ist
- Apple Pay & Google Pay — Trend-Signal an jüngere Kundschaft, NFC-Symbol dazu
- Kontaktlos-Symbol (die vier Wellen) — international verständlich
- American Express — nur aufbringen, wenn wirklich akzeptiert
- PayPal-Logo — sinnvoll, wenn online Gutscheine oder Anzahlungen darüber laufen
4.4.2 Woher die Sticker kostenlos kommen
- Vom Terminal-Anbieter gratis — SumUp und Zettle liefern im Starter-Kit Sticker mit; einfach nachbestellen im Dashboard
- Mastercard Brand Center — kostenlose Stickerpakete für Akzeptanzstellen (brand.mastercard.com/brandcenter-de)
- Visa Marketing Center — kostenfreie Aufkleber und Schaufenster-Materialien (visa.de/partner-mit-uns)
- Payone Zubehörshop — Standard-Pakete mit Akzeptanzaufklebern (zubehoershop.payone.com/p/akzeptanzaufkleber)
4.4.3 Zusätzliche Vertrauenssignale
Google-Bewertungssticker
- z. B. „⭐⭐⭐⭐⭐ bei Google"
- Nur anbringen, wenn Rating wirklich > 4,5
- Bei schwankendem Schnitt weglassen — falsches Versprechen schadet mehr als es nützt
QR-Code „Bewerte uns"
- Direkt neben Ausgangstür platzieren
- Abholungspunkt für zufriedene Kundinnen nach dem Termin
- Kurzer Call-to-Action daneben: „Hat dir gefallen? 30 Sekunden bei Google"
Sprachen-Flaggen
- „DE / EN / TR" als kleine Flaggen-Leiste
- Falls dein Einzugsgebiet eine starke migrantische Community hat — relevantes Signal
- Englisch für Touristen und Neubürgerinnen, kostet nichts
Funktionale Hinweise
- Barrierefreiheit (Stufe, Rampe, ebenerdig)
- Klingelhinweis bei verschlossener Tür
- „Hunde willkommen" wenn erwünscht — nicht aufdringlich, klein halten
4.4.4 Positionierung an der Tür
- Oberes Drittel: Öffnungszeiten — im Blickfeld des Passanten
- Um Türgriff: Zahlungssticker-Leiste — wer die Hand dran hat, sieht's
- Unteres Drittel: Klingelhinweis, Barrierefreiheit
- Seitlich auf Schaufenster: Google-Sterne, Bewertungs-QR
- Regel: Max. 60 % der Türfläche beklebt — mehr wirkt überladen und billig
4.4.5 Conversion-Killer
- „Nur Barzahlung" — killt rund 50 % der jüngeren Kundschaft, bevor sie überhaupt reinkommt
- „Kartenzahlung ab 10 €" — wirkt kleinbürgerlich, Kundinnen fühlen sich wie Bittsteller
- „Aus hygienischen Gründen kein XYZ" — negative Botschaft direkt am Eingang
- Handgemalte Zettel mit Kuli — unprofessionell, zerstört den Premium-Eindruck sofort
Details zu Schildern, Ausleger und Fensterbeklebung stehen im Salon-Setup-Guide.
4.5 Mobile Payment — unterwegs kassieren wie im Salon
Sobald du außerhalb des Salons arbeitest — Braut-Make-up bei der Hochzeit, Home-Service für eine Stammkundin, Wellness-Nachmittag im Unternehmen, Pop-up-Workshop — musst du dort genauso professionell abrechnen können wie im Atelier. Bar allein ist im Jahr 2026 kein professioneller Auftritt mehr. Mobile Payment-Lösungen sind inzwischen so günstig und zuverlässig, dass es keinen Grund gibt, ohne zu arbeiten.
4.5.1 Die 3 Mobile-Payment-Konzepte
SoftPOS / Tap-to-Pay (ohne Hardware)
- Das Smartphone IST das Terminal
- Nur App nötig — SumUp Tap-to-Pay, Zettle Tap-to-Pay, Vivawallet Smart Checkout
- Kundin hält ihre Karte/Phone an dein Smartphone
- Voraussetzung: iPhone XS+ oder moderne Android mit NFC
- Gebühren: ~1,59–1,75 % pro Transaktion
- Perfekt für: spontane Einsätze, minimales Gepäck, keine Hardware-Investition
- Einschränkung: keine Bon-Druck-Funktion, keine eigene Anzeige für Kundin (Kundin vertraut deinem App-Screen)
Mobile Card Reader (mit kleinem Gerät)
- Kompakt, passt in Handtasche — SumUp Solo (69 €), Zettle Reader 2 (29–79 €), Vivawallet Pro
- Bluetooth-Verbindung zum Smartphone ODER WLAN-fähig mit eigenem Bildschirm
- Gebühren: 0,95–1,69 % pro Transaktion
- Autonomer Betrieb mit Display, Kundin sieht den Betrag
- Perfekt für: regelmäßige Off-Site-Arbeit, professioneller Auftritt, Backup wenn Smartphone mal streikt
Komplettes Mobile-Terminal mit Bondruck
- SumUp Solo Printer (149 €), Zettle Reader mit Drucker-Add-on, MyPOS Mini ~199 €
- Bondruck direkt vor Ort — für höhere Preise und Premium-Feeling
- Für hochwertige Branding-Momente (Hochzeit!) wichtig
- Gebühren: ähnlich wie Reader-Variante
- Perfekt für: regelmäßige Hochzeits-Einsätze, Pop-up-Workshops, wenn man Rechnungen direkt mitgibt
- Batterie hält 8–12 h
Smartphone als Zweit-Kasse (redundant)
- Backup-Konzept: wenn primäres Terminal ausfällt, zweites Smartphone mit SoftPOS übernimmt
- Empfohlen bei Events mit > 10 Teilnehmerinnen (Workshops, Hochzeiten)
- Keine extra Kosten — nur App auf privatem Zweit-Smartphone
4.5.2 Anbieter-Vergleichstabelle für Mobile-Einsatz
| Anbieter | Hardware | Einmalkosten | Transaktion | Bondruck | Offline-Fähig | Auszahlung | Bewertung für Mobile |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SumUp Tap-to-Pay (nur App) | Smartphone | 0 € | 1,59 % | Nein (E-Mail-Quittung) | Nein | 1–3 WT | ★★★★ Ideal für Spontan-Einsatz |
| SumUp Solo Lite | Kleines Reader-Gerät | 69 € | 1,39 % | Nein | Nein | 1–3 WT | ★★★★★ Beste Allround-Mobile-Lösung |
| SumUp Solo Printer | Reader + Drucker | 149 € | 1,39 % | Ja, Bon 58 mm | Nein | 1–3 WT | ★★★★ Wenn Bondruck wichtig (Hochzeiten!) |
| Zettle Reader 2 | Kleines Gerät | 29–79 € | 1,69 % | Nein (E-Mail) | Nein | 1–2 WT | ★★★★ Günstige Zweit-Option |
| Zettle Terminal | Gerät mit Display | 149 € | 1,69 % | Nein, aber Display groß | Ja (Offline bis 24 h) | 1–2 WT | ★★★★ PayPal-Integration |
| Vivawallet Smart Terminal | All-in-One Android | 149 € | 0,95 % + 0,05 € | Ja | Nein | 1 WT | ★★★★★ Günstigste Gebühr, Android-basiert |
| MyPOS Mini | Mini-Terminal | 199 € | 1,6–1,99 % | Ja, SIM inkl. | Ja (eigene SIM-Karte) | Sofort (eigenes MyPOS-Konto) | ★★★★ Instant-Payout-Option, aber neues Konto |
| Stripe Tap to Pay | Smartphone + App | 0 € | 1,5 % + 0,25 € | Nein | Nein | 2–7 WT | ★★★ Nur sinnvoll wenn bereits Stripe-Nutzer |
| Concardis / Nexi Mobile | Gerät mieten | ~10 €/Mon + 0,5–0,9 % | Ja | Ja | Nein | 1 WT | ★★ Zu teuer/gebunden für Solo |
4.5.3 Empfehlung für einen Premium-Salon
Start-Setup (ab Tag 1): SumUp Solo Lite (69 €) als Haupt-Mobile-Terminal. Passt in jede Handtasche, Bluetooth zum iPhone/Android, keine Grundgebühr, 1,39 % Transaktionsgebühr. Selbst bei 3.000 € Mobile-Umsatz/Monat sind das 42 € Gebühren — kein Anbieter ist günstiger ohne Vertragsbindung.
Upgrade nach 12–18 Monaten (wenn Hochzeiten > 2×/Monat): SumUp Solo Printer (149 €) zusätzlich. Bondruck direkt beim Kunden ist Premium-Gefühl bei Hochzeits-Einsätzen, rechnet Material sauber ab.
Wenn Off-Site-Umsatz > 5.000 €/Monat: Vivawallet Smart Terminal (149 €) prüfen — 0,95 % + 0,05 € pro Transaktion spart bei hohem Volumen 3–5 % Gebühren ggü. SumUp.
NIE sinnvoll für Mobile-Einsatz: Concardis/Nexi Mobile, Payone — zu teure Fixkosten, meist mit Vertragsbindung.
4.5.4 Mobile-Payment bei Hochzeiten & Events — der Praxis-Ablauf
-
Vor dem Event (1 Tag):
Terminal voll aufgeladen (8–12 h Akku-Laufzeit). App-Update prüfen. Offline-Fallback: Rechnungsblock + Stift falls Netz ausfällt. Bondruck-Papier neu (wenn Drucker-Variante). -
Beim Kunden-Empfang:
Terminal griffbereit neben Makeup-Koffer. Beim Erst-Kontakt bereits kommunizieren: „Du kannst bar oder Karte zahlen — auch Apple Pay und Google Pay gehen". -
Bezahlung selbst:
Betrag eingeben am Terminal oder App. Kundin tippt Karte/Phone an — Transaktion in 2–3 Sekunden. Bondruck ODER E-Mail/SMS-Quittung automatisch. Trinkgeld-Prompt aktiviert lassen (auch bei Mobile-Einsatz!). -
Netzausfall / Technik-Problem:
Fallback: Rechnung per Mail nach Event (Zahlungsziel 7 Tage). Oder: SEPA-Lastschrift-Mandat auf Papier unterschreiben lassen (nur wenn Lastschrift-Geschäftskonto aktiviert — siehe Finanz-Guide Kap. 3). -
Nach dem Event:
Tagesabschluss im Terminal (automatisch). Rechnungs-/Bon-Daten in Rechnungsprogramm übertragen (lexoffice-Integration mit SumUp / Stripe — siehe Kap. 3). Cashless — keine Barkasse, kein Tagesbuch-Eintrag nötig, Bank-Export ist der Beleg.
4.5.5 Steuer & Dokumentation bei Off-Site-Verkauf
Auch Hochzeits-/Home-Service-Umsätze sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen. Bei Cashless-Betrieb läuft jede Zahlung automatisch in den Bank-Export — der ist gleichzeitig dein Nachweis. Mobile Terminal (SumUp Solo, Stripe Reader M2) mitnehmen oder Zahlungslink per SMS/WhatsApp senden.
TSE-Pflicht: Wenn du ein elektronisches Kassensystem nutzt (z. B. SumUp POS), muss auch Mobile-Umsatz TSE-dokumentiert sein. SumUp Solo + SumUp POS-App löst das — siehe Kap. 3 TSE-Kasse.
Rechnung beim Kunden: Bei Off-Site-Einsätzen ist Quittung/Bon Pflicht (Bonpflicht). Wenn Terminal keinen Bondruck hat, automatische E-Mail-Quittung reicht — vorher kurz nach E-Mail fragen.
4.5.6 Off-Site-Paket zusammenstellen
Der Mobile-Kasten (in einer kleinen Tasche, immer bereit):
- Mobile-Terminal (z. B. SumUp Solo Lite)
- Ladekabel + PowerBank
- Ersatz-Smartphone (oder privates als Backup)
- Kleine Rechnungsblock-Variante (Papier-Backup)
- Visitenkarten
- Zweites Handy oder Backup-Terminal (mit eigener SIM) — falls Haupt-Terminal ausfällt
- Quittungsblock (handschriftlich) nur als allerletzter Notfall-Backup bei komplettem Technik-Ausfall — Rechnung dann am Folgetag digital nachreichen
- Tuch zum Sauberwischen des Terminals zwischen Kunden
CRM & Kundenkartei
Kundinnendaten sind das wertvollste Asset des Salons — die Arbeit von Jahren steckt in den Notizen „allergisch gegen X", „bevorzugt Zeiten Mittwoch", „Tochter Marie kommt ab Januar". Drei Phasen der CRM-Reife.
5.1 Phase 1 · Start (Monat 1–12, 0–150 Kundinnen)
Die meisten Booking-Systeme haben eine integrierte Kundinnenkartei mit Notizfeld, Allergie-Feld, Historien-View. Das reicht am Anfang. Zusätzlich:
- OneNote oder Notion — strukturierte Notizen pro Kundin, die nicht ins Booking-Feld passen (Hautanalyse-Fotos, Behandlungspläne, Geschenkideen)
- Google Drive-Ordner pro Premium-Kundin für Vorher-Nachher-Fotos (mit schriftlichem Einverständnis!)
- Manuelle Exportliste einmal pro Quartal als CSV — wichtig für Datensicherung
5.2 Phase 2 · Wachstum (Monat 12–30, 150–400 Kundinnen)
Ab ~150 aktiven Kundinnen wird manuelle Pflege unmöglich. Jetzt braucht es echte Segmentierung:
- CRM-Features aus Booking-System nutzen — Treatwell, Shore, SALONKEE haben Tags, Segmente, Kampagnen eingebaut
- Brevo als E-Mail-CRM — Kundinnen in Gruppen (VIP, Regelmäßig, Inaktiv) + Geburtstage-Automation
- Monatliches CRM-Update — 30 Min am ersten Montag, Inaktive anschreiben, VIPs persönlich
5.3 Phase 3 · Ausreifung (Jahr 3+, 400+ Kundinnen, ggf. Team)
Dedicated-CRM wird relevant:
- HubSpot Free — kostenlos bis 1.000 Kontakte, sehr leistungsfähig, Learning Curve ~10h
- Pipedrive ab 14 €/Monat — ab 100+ Leads pro Monat
- Salonized, Booker, Mindbody — Premium-Salon-CRMs, ab 65 €/Monat
- Export aus Booking-System, Import ins CRM — einmalig bis zu 20 Stunden Arbeit
Wechsel vom Booking-integrierten CRM zu einem echten CRM erst, wenn die Segmentierungs-Limits erreicht sind (z. B. keine Custom Fields mehr möglich) und mehrere Personen das CRM täglich brauchen. Vorher ist der Migrationsaufwand größer als der Gewinn.
5.4 DSGVO-Pflicht in der Kundinnenkartei
Was jede Kundin akzeptieren muss
- Einwilligung zur Datenerhebung bei Erstbesuch (Papier oder digital)
- Zweckbindung: Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Behandlungsnotizen
- Extra-Einwilligung für Gesundheitsdaten (Allergien, Erkrankungen) — „besondere Kategorie" § 9 DSGVO
- Extra-Einwilligung für Fotos (vor/nach, Social Media — separat ankreuzbar)
- Einwilligung Newsletter — Double-Opt-in dokumentiert
- Löschpflicht: Kundinnendaten nach 10 Jahren ohne Behandlung löschen (oder früher auf Wunsch)
- Auskunftsrecht: auf Anfrage alle gespeicherten Daten innerhalb 30 Tage liefern
E-Mail & WhatsApp
Die zwei Kanäle, die Kundinnen wirklich lesen. E-Mail für Newsletter und Gutschein-Kampagnen, WhatsApp für Nähe und Service. Beide korrekt DSGVO-konform aufziehen.
6.1 E-Mail-Marketing — die drei Kandidaten
Brevo (ex Sendinblue)
- Server in Deutschland/EU, voll DSGVO-konform
- Deutscher Support, deutsches Interface
- CRM, Landing Pages, SMS, WhatsApp Business Integration in einem
- Transactionals (Buchungsbestätigungen) inklusive
CleverReach
- Deutscher Anbieter aus Rastede (Nds.)
- Server Deutschland, DSGVO bombensicher
- Einfaches Interface, etwas weniger Features als Brevo
- Sehr gute Zustellraten in DACH
MailerLite
- Sehr schönes, modernes Interface
- Server EU wählbar, DSGVO konform mit AVV
- Etwas weniger Integrationen in deutsche Tools
- Gute Landing Pages inklusive
Mailchimp
- Server in USA — DSGVO-Bedenken
- Bayerisches Landesamt hat bereits beanstandet
- Interface hochwertig, aber Standortproblem
- Alternative nutzen
6.2 Der minimale Newsletter-Plan
-
Willkommens-E-Mail nach Erstbesuch (automatisch, 1 Tag nach Termin).
„Danke, dass du da warst. Hier 3 Tipps für die nächsten 7 Tage..." — plus Button zur Bewertung -
Monatlicher Newsletter (1 × / Monat, 200–300 Wörter).
Neue Behandlung, Saison-Tipp, kurze Story aus dem Atelier. Siehe Marketing-Plan für Content-Ideen. -
Geburtstags-Nachricht (automatisch, 7 Tage vorher).
Mit kleinem Gutschein-Incentive (z. B. 15 % auf Geburtstagsmonat) -
Reaktivierungs-Mail nach 90 Tagen Inaktivität.
„Vermisse dich" — persönlicher Ton, ein kleiner Anreiz, direkte Buchungs-Link -
Gutschein-Kampagne — 3–4 × im Jahr zu Saison-Events.
Muttertag, Black Friday, Advent, Sommer-Pre-Summer. Siehe Marketing-Plan Kap. Ertragsmodell.
6.3 WhatsApp — Business-App vs. API
WhatsApp Business App
- Eigenes Business-Profil mit Öffnungszeiten
- Quick Replies für Standardnachrichten
- Katalog für Behandlungsübersicht
- Broadcasts nur bis 256 Empfänger, manuelle Versendung
- Archivierung im Handy — DSGVO-Hinweis beachten
WhatsApp Business API
- Broadcasts ohne Empfängerlimit
- Automatisierung via BSP (Chatarmin, Superchat, HelloMateo)
- BSP-Gebühr zusätzlich 10–20 % oder Flatrate 29–99 €/Monat
- Lohnt sich ab ~500 aktiven Kundinnen
Nicht jede Kundin will WhatsApp-Nachrichten bekommen — Opt-in beim Erstbesuch: „Darf ich Sie per WhatsApp an den Termin erinnern? Ja/Nein" (schriftlich). Wer Nein sagt: nur per E-Mail oder SMS. Keine Marketing-Nachrichten via WhatsApp an alle — das ist rechtlich eine Grauzone und nervt Kundinnen.
Backup & Security
Ein Festplatten-Ausfall, ein kopierter Instagram-Account, eine verlorene Kundinnenliste — alle drei Szenarien passieren täglich. Für einen Solo-Salon reicht ein schlankes Sicherheitssetup, wenn es konsequent gelebt wird.
7.1 Die 3-2-1 Backup-Regel
Jede wichtige Datei existiert dreimal: 3 Kopien, auf 2 verschiedenen Medien, 1 davon off-site.
| Datenart | Live-Kopie | Backup 1 | Backup 2 |
|---|---|---|---|
| Kundinnenkartei | Booking-System (Treatwell/Shore) | Monatlicher CSV-Export in Google Drive | Quartalsexport auf verschlüsseltem USB-Stick (Tresor) |
| Buchhaltung & Belege | lexoffice / sevDesk Cloud | DATEV-Export zur Steuerberaterin | Jahresordner auf verschlüsselter Festplatte |
| Fotos (Portfolio, Insta) | iPhone / Fotos-App | iCloud mit Family Plan | Google Drive Sync im Hintergrund |
| Verträge, Rechnungen, Zertifikate | Notion / Google Drive | Papier-Ordner im Salon | Kopien bei Steuerberaterin |
7.2 Die kritische Schwachstelle: Social-Media-Accounts
Kopierte Instagram-Accounts sind der häufigste digitale Schaden bei Beauty-Salons. Präventiv:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) auf Instagram, Facebook, Google, Apple ID, Booking-System — Pflicht, ohne Ausnahme
- Authenticator-App (Google Authenticator, Authy) statt SMS-Code — SMS kann abgefangen werden
- Backup-Codes ausdrucken und im Tresor
- Meta Business Suite einrichten, „Meta Verified" für 15 €/Monat — wesentlich schnellerer Support bei Konto-Problemen
- Wochensicherung: Fotos mit Instaport oder Instagram-Download herunterladen
7.3 Passwort-Hygiene
1Password oder Bitwarden
- 1Password Business 5 $/Monat, Bitwarden kostenlos
- Ein Master-Passwort, alle anderen automatisch generiert
- Auto-Fill auf Handy und Desktop
- Notfall-Freigabe an Vertrauensperson (siehe Krisen-Guide)
Die Passwort-Hierarchie
- E-Mail (Google/Apple) = „Master" — nie wiederverwenden
- Booking-System + Kasse = eigene Passwörter
- Social Media = eigene Passwörter + 2FA
- Alles andere (Shops, Newsletter) im Passwort-Manager
7.4 Cybersicherheit-Grundschutz
Die Monats-Routine
- macOS / Windows / iPhone Updates installieren (erste Woche des Monats)
- Browser Updates (Chrome, Safari)
- Router-Firmware prüfen (einmal pro Quartal)
- Unbenutzte Apps auf iPhone löschen (Angriffsfläche reduzieren)
- Datenschutzerklärung auf Website aktuell
- Verdächtige E-Mails aus Posteingang löschen, nicht anklicken
- Gäste-WLAN im Salon separat konfigurieren (Kundinnen nicht im Business-Netz)
Datenpanne (Kundinnenliste gestohlen, Account gehackt, Cyberangriff) → 72 Stunden Meldepflicht an das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA). Nicht nachdenken, melden. Details und Ablauf im Krisen-Guide Kap. 03.
AI-Tools im Salon-Alltag
ChatGPT, Claude, Gemini — KI-Tools sind 2026 normaler Teil jedes Solo-Business. Richtig eingesetzt sparen sie 5–10 Stunden pro Monat. Falsch eingesetzt produzieren sie generische Posts, die nach KI klingen. Die drei sinnvollen Einsatzgebiete.
8.1 Einsatz 1 · Content-Unterstützung
- Instagram-Captions strukturieren — nicht generieren. Eigene Idee in 2 Sätzen skizzieren, AI für Formulierungsvarianten nutzen
- Blog-Posts für Website (SEO) — Struktur + Gliederung per AI, Inhalt selber füllen, Schlussbearbeitung nochmal per AI
- E-Mail-Newsletter umschreiben für Kürze / Tonalität
- Rechtliche Texte (Datenschutzerklärung, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)) erst-entwerfen — aber immer durch Anwältin gegenlesen lassen
Keinen AI-generierten Text 1:1 posten. Mindestens 30 % eigene Worte, eigene Beobachtungen, echte Kundinnen-Stories rein. Die Alternative ist austauschbarer KI-Einheitsbrei, den jede Kundin sofort erkennt.
8.2 Einsatz 2 · Operative Arbeit
- Antwort-Vorlagen für häufige Kundinnen-Fragen — „Wie lang dauert Permanent Make-up (PMU) Nachpflege?", „Kann ich nach dem Facial ins Sonnenbad?" — AI entwirft Entwurf, du gibst Feinschliff
- Behandlungsprotokolle aus Stichworten strukturieren
- Übersetzungen Deutsch-Türkisch, Deutsch-Englisch für die Website
- Bewertungsantworten auf Google, Treatwell — Tonalität üben, bevor du selbst schreibst
8.3 Einsatz 3 · Weiterbildung & Recherche
- Neue Behandlungsmethode verstehen — AI als Zusammenfassung wissenschaftlicher Quellen
- Business-Konzepte durchdenken (Pricing, Marketing, Rechtsform)
- Kritisches Sparring — „Ich überlege, X einzuführen. Nenne mir 5 Risiken."
- Vorbereitung auf Steuerberater-/Anwalts-Termine (eigene Fragen sammeln)
8.4 Die sichere AI-Nutzung im Salon
DSGVO-Regeln für AI
- Nie echte Kundinnennamen in Prompts eingeben — anonymisieren als „Kundin A"
- Keine Gesundheitsdaten, Adressen, E-Mails in ChatGPT/Claude/Gemini hochladen
- ChatGPT Business oder Team-Account nutzen (kein Training auf deinen Daten)
- Bei sensiblen Themen lokales LLM (Ollama + Llama) erwägen — aber erst bei technischem Interesse
- Rechnungen & Verträge nicht in AI hochladen — Steuerberechnung immer von Steuerberaterin
8.5 Kostenpunkt
ChatGPT Plus / Claude Pro
- Besseres Modell, längere Konversationen
- Keine Daten-Speicherung für Training (Opt-out)
- Vollkommen ausreichend für Solo-Salon
AI in Business-Tools
- Automatische Mail-Texte in Brevo
- Instagram-Caption-Vorschlag in Shore
- Kein separater AI-Account nötig
Deine Stimme ist das, was dein Atelier von den anderen Salons im Markt unterscheidet (siehe Brand Style Guide). AI kann die Stimme üben, aber nicht ersetzen. Die Handarbeit ist deine Handschrift, der Ton ist dein Ton — AI ist der Assistent, nicht die Autorin.
Woher diese Preise kommen
- Fresha — Best Salon Software 2026 Comparison
- GetApp — Fresha vs Treatwell 2026
- Pabau — Best Salon Software 2026
- Slashdot — Salonkee vs Treatwell 2026
- Kassensystemevergleich — Top 20 Anbieter 2026
- orderbird — Kassensystem für Kosmetiksalons
- Kassensystemevergleich — Tillhub im Test
- Kassensystemevergleich — SumUp Kosten & App
- bizguide24 — Tillhub Kassensystem Test 2026
- Brevo — E-Mail-Marketing Software Vergleich 2026
- rapidmail — Mailchimp-Alternativen 2026
- Mediawerkstatt — Mailchimp DSGVO-Check
- Simon erklärt — Mailchimp DSGVO 2026
- Chatarmin — WhatsApp API Pricing 2026
- Superchat — WhatsApp Business API Kosten 2026
- HelloMateo — WhatsApp API Costs 2026