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Nur's Beauty Atelier
Businessplan-Skelett · v2.0
Stand April 2026

Businessplan — Arbeits-Skelett

Ausfüllbare Vorlage für Bank-Gespräche, KfW-Antrag, LfA Bayern-Förderung und Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.
[Salon-Name]
Businessplan
1.0 · [Monat Jahr]

Inhalt

  1. Executive Summary S. 1
  2. Persönliche Daten & Qualifikation S. 2–3
  3. Geschäftsidee & Konzept S. 4–6
  4. Markt & Wettbewerb S. 7–9
  5. Standort S. 10–11
  6. Marketing & Vertrieb S. 12–14
  7. Rechtsform & Organisation S. 15–16
  8. Chancen & Risiken (SWOT) S. 17
  9. Finanzplanung S. 18–25
    1. Kapitalbedarf
    2. Finanzierung
    3. Umsatz- und Ertragsvorschau
    4. Liquiditätsplan
    5. Rentabilitätsvorschau
  10. Anhang S. 26+

Kapitel 1Executive Summary

Aus dem Businessplan-GuideZuletzt schreiben, nicht zuerst. Eine Seite. Sieben Kern-Fragen beantworten: Wer gründet, was wird gegründet, wo, für wen, was kostet es, wie finanziert, wann Break-Even und Gewinn Jahr 3.
Leitfragen
Executive Summary — eine SeiteErster Absatz: Gründerin, Qualifikation, Salon-Name, Standort, Konzept in zwei Sätzen. Zweiter Absatz: Markt, USP, Zielgruppe. Dritter Absatz: Kapitalbedarf, Finanzierung, Break-Even, Gewinn Jahr 3.

Kapitel 2Persönliche Daten & Qualifikation

Aus dem Businessplan-Guide„Menschen finanzieren Menschen." Hier entscheidet sich, ob du als Gründerin glaubwürdig wirkst.

2.1 Gründerin — Steckbrief

nur bei Finanzierungsrelevanz

2.2 Ausbildung

JahrEinrichtungAbschluss / TitelNote
[Jahr][Schule / Einrichtung][Abschluss][Note]
    
    

2.3 Zusatzqualifikationen

JahrQualifikationEinrichtungStundenumfang
[Jahr][z. B. Permanent Make-up][Anbieter][40 h]
    
    
    

2.4 Beruflicher Werdegang

ZeitraumArbeitgeber / TätigkeitVerantwortungGrund des Wechsels
[MM/JJJJ–MM/JJJJ][Salon / Position][Aufgaben][Grund]
    
    

2.5 Motivation für die Selbstständigkeit

Prüfen
Motivations-Absatz (4–6 Zeilen)

Kapitel 3Geschäftsidee & Konzept

3.1 Die Idee

Leitfragen
Salon-Beschreibung

3.2 Leistungsangebot

KategorieBehandlungDauerPreis €
Gesichtspflege[Behandlung][min][€]
   
   
Wimpern   
   
Brauen   
   
Ergänzungen   

3.3 Alleinstellungsmerkmal (USP)

Prüfen — der „Oder-was"-Check
USP 1
USP 2
USP 3

Kapitel 4Markt & Wettbewerb

4.1 Zielgruppe

Prüfen
Primär-Zielgruppe (ca. 70 % des Umsatzes)
Sekundär-Zielgruppe (ca. 30 %)

4.2 Marktgröße — mit Quellen

KennzahlWertQuelleJahr
Einwohner Kaufbeuren[Zahl]Statistik Bayern[Jahr]
Einwohner Einzugsgebiet (20 km)[Zahl]Statistik Bayern[Jahr]
Frauen 25–65 im Einzugsgebiet[Zahl]Zensus[Jahr]
Kaufkraft-Index Ostallgäu[Index]IHK Schwaben[Jahr]
Ø Ausgaben Kosmetik / Frau / Jahr[280–450 €]Statistisches Bundesamt[Jahr]
Rechnerisches Marktvolumen[€]Hochrechnung 

4.3 Wettbewerbsanalyse (mindestens 5 Wettbewerber)

WettbewerberStandortSchwerpunktPreisniveauStärkenSchwächenAbgrenzung Nur's
[Name][Ort][Fach][€–€€€][+][–][Warum besser?]
       
       
       
       
Fazit der WettbewerbsanalyseIn Kaufbeuren gibt es [x] direkte Wettbewerberinnen, davon [y] im Premium-Segment. Nur's positioniert sich ...

Kapitel 5Standort

5.1 Lage

Fußgängerzone / Nebenstraße / Gewerbegebiet
Schätzung oder Zählung

5.2 Räumlichkeiten

ja / nein / Umbau nötig

5.3 Mietkonditionen

Miet-zu-Umsatz-RegelKalt-Miete + Nebenkosten ≤ 10–12 % des geplanten Jahresumsatzes. Bei 70.000 € Jahresumsatz: max. 580–700 € warm.

Kapitel 6Marketing & Vertrieb

6.1 Preispolitik

Begründung der Preis-PositionierungWarum oberhalb des Marktmittels? Welcher Mehrwert rechtfertigt das?

6.2 Akquise-Kanäle

6.3 Marketing-Budget

KanalJahr 1 / Mon.Jahr 1 gesamtJahr 2 / Mon.Jahr 3 / Mon.
Google / Meta Ads[€][€][€][€]
Treatwell + Provision    
Print (Flyer, Magazine)    
Website + Fotoshooting 
Eröffnungs-Kampagne 
Summe    
Konsistenz-CheckDie Summe in Jahr 1 muss mit der Marketing-Zeile in der Rentabilitätsvorschau übereinstimmen.

Kapitel 7Rechtsform & Organisation

7.1 Rechtsform-Entscheidung

Einzelunternehmen / GbR / UG / GmbH
Begründung (3–5 Zeilen)

7.2 Anmeldungen

7.3 Versicherungen

VersicherungJahresprämie €AnbieterStatus
Berufshaftpflicht Kosmetik[€][Anbieter][☐]
Inhaltsversicherung   
Rechtsschutz Gewerbe   
Krankenversicherung   
Krankentagegeld   
Berufsunfähigkeit (BU)   
Summe Jahr 1   

7.4 Personal-Planung

Solo-Betrieb
z. B. Minijob-Aushilfe 603 €

Kapitel 8Chancen & Risiken (SWOT)

Stärken (intern/positiv)Schwächen (intern/negativ)
[Qualifikation, Netzwerk, Kapital][wenig EK, Solo-Start]
  
  
Chancen (extern/positiv)Risiken (extern/negativ)
[wachsender Premium-Markt][Konjunktur, Ketten]
  
  

Risiko-Mitigation

RisikoMitigation
Krankheit / Ausfall Gründerin[Krankentagegeld, Vertretungs-Netzwerk, Liquiditätsreserve]
Konjunktureller Einbruch 
Neue Wettbewerber 
Saisonalität (Sommer, Januar) 
Preisdruck Online-Plattformen 

Kapitel 9.1Kapitalbedarf

PrüfenSumme Kapitalbedarf = Summe Finanzierung (Kapitel 9.2). Beide Tabellen müssen exakt aufgehen.
PositionNetto €MwSt. €Brutto €Kommentar
Umbau / Renovierung[€]  Sanitär, Boden, Licht
Möbel & Einrichtung   Liege, Empfang, Regale
Kosmetik-Geräte   Hauptgeräte
Sterilisator, Hygiene-Ausstattung    
TSE-Kasse + Kartenterminal   Inkl. Jahres-Gebühr
IT (Laptop, Drucker, Buchungs-Tablet)    
Erstausstattung Produkte   Pflegeserie, Verbrauch
Website + Foto-Shoot    
Eröffnungs-Marketing   Ads, Flyer, Event
Gründungskosten (Anwältin, Steuerberaterin, Gewerbeanmeldung)   Einmalig
Kaution + erste Miete    
Liquiditätsreserve (6 Monate Fixkosten)   Kern-Puffer
Summe Kapitalbedarf    

Kapitel 9.2Finanzierungsplan

QuelleBetrag €ZinssatzLaufzeitKonditionen / Status
Eigenkapital (Ersparnis)[€]Nachweis: Kontoauszüge
Privates Darlehen (Familie)   Schriftlicher Vertrag
KfW-StartGeld  10 J.2 J. tilgungsfrei
LfA Bayern Universalkredit   optional
Hausbank-Kontokorrent  1 J.für Liquidität
Gründungszuschuss Agentur für Arbeit 6 + 9 Mon.falls anspruchsberechtigt
Summe Finanzierung   = Kapitalbedarf

Kapitel 9.3Umsatz- und Ertragsvorschau

Jahr 1 — Monat für Monat

MonatTermineØ/TerminUmsatz €Wareneinsatz (15 %)Deckungsbeitrag €
M 1 (Eröffnung)[30][65]   
M 2     
M 3     
M 4     
M 5     
M 6     
M 7     
M 8     
M 9     
M 10     
M 11     
M 12     
Jahr 1 gesamt     

Jahr 2 und Jahr 3 — Jahressummen

JahrTermineØ/Termin €Umsatz €Wareneinsatz €Deckungsbeitrag €
Jahr 2     
Jahr 3     

Kapitel 9.4Liquiditätsplan

Goldene RegelDer Kontostand am Monatsende darf niemals negativ werden. Falls doch — Liquiditätsreserve erhöhen, nicht Umsatz schönen.
MonatEinnahmen €Fixkosten €Variable Kosten €Tilgung + Zins €Saldo €Kontostand €
Startstand[€]
M 1[€]     
M 2      
M 3      
M 4      
M 5      
M 6      
M 7      
M 8      
M 9      
M 10      
M 11      
M 12      
Summe Jahr 1      

Minimum-Kontostand im Jahres-Verlauf

z. B. Reserve aufstocken um X.XXX €

Kapitel 9.5Rentabilitätsvorschau

PositionJahr 1 €Jahr 2 €Jahr 3 €
Umsatz[€]  
./. Wareneinsatz (ca. 15 %)   
./. Miete inkl. NK   
./. Strom / Wasser / Heizung (falls extra)   
./. Personal (ab Jahr 2)  
./. Marketing   
./. Versicherungen   
./. Buchhaltung / Steuerberaterin   
./. IT (Booking, Cloud, Tools)   
./. Sonstige Betriebskosten   
./. Abschreibungen (AfA)   
./. Zinsen Darlehen   
Vorsteuer-Gewinn   
./. Einkommensteuer + Soli (ca. 20 %)   
Netto (Lebensunterhalt + Tilgung + Vorsorge)   
./. Tilgung Darlehen   
./. Private Altersvorsorge (5–10 %)   
Frei verfügbar für Lebenshaltung   
davon Monats-Netto (÷12)   
Bank-Plausibilitäts-CheckMonats-Netto in Jahr 1 < 1.200 € ist für Banken kritisch. In dem Fall Liquiditätsreserve im Kapitalbedarf erhöhen, nicht den Umsatz schönen.

PrivatPrivate Haushaltsrechnung

Warum hierBanken wollen wissen, wie viel Netto-Einkommen du privat brauchst. Ohne diese Rechnung können sie nicht beurteilen, ob dein Unternehmen dich trägt.
Monatliche Einnahmen €Monatliche Ausgaben €
Netto-Gewinn Salon (aus 9.5)[€]Miete / Hypothek privat[€]
Partner-Einkommen Nebenkosten Wohnung 
Kindergeld Strom / Gas / Internet 
Sonstige Einnahmen Lebensmittel + Haushalt 
  Versicherungen privat 
  Mobilität (Auto, ÖPNV) 
  Kinderbetreuung 
  Freizeit / Sonstiges 
Summe Einnahmen Summe Ausgaben 
Monatlicher Überschuss 

PrivatVermögensaufstellung

Vermögen €Verbindlichkeiten €
Girokonto / Tagesgeld[€]Privater Kredit (Auto, Möbel)[€]
Sparkonto Hypothek (Rest-Schuld) 
Depot / ETF / Fonds Dispo-Kredit 
Bausparguthaben Sonstige Schulden 
Lebensversicherung (Rückkaufwert)   
Immobilien-Wert   
PKW-Wert   
Summe Vermögen Summe Verbindlichkeiten 
Netto-Vermögen 

Kapitel 10Anhang

Ohne Anhang wirkt der Plan wie bloße BehauptungDie Bank erwartet belastbare Nachweise zu den Kernaussagen.

AbgabeFinale Prüfliste

Form

  • Deckblatt vollständig
  • Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen
  • Fußzeile „Seite X von Y"
  • Rechtschreibung durch 2. Person geprüft
  • PDF < 10 MB

Inhalt

  • Executive Summary auf 1 Seite
  • USP konkret (Oder-was-Check bestanden)
  • ≥ 5 Wettbewerber beschrieben
  • Markt-Zahlen mit Quellen
  • 5 Finanz-Teile vorhanden
  • Summen geprüft

Anhang

  • Lebenslauf + Zeugnisse
  • Schufa frisch
  • Vermögen + Haushalt
  • Kostenvoranschläge
  • Finanzplan als Excel

Externe Prüfung

  • IHK / HWK / Aktivsenioren
  • Steuerberaterin-Check
  • Tragfähigkeits-Bescheinigung (für Gründungszuschuss)
  • Feedback eingearbeitet